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Es werden Posts vom September, 2026 angezeigt.

Das Ritual der zwei Gefäße

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Ich will jetzt das Geheimnis der zwei Schalen lüften In der andinen Kultur wurde das rituelle Maisbier,  die Chicha (in Quechua Aqha genannt), praktisch nie aus einer einzelnen Schale getrunken, sondern immer aus einem identischen Paar von Gefäßen: Gleichrangigkeit und Bündnisse : Wenn der Inka-Herrscher oder ein lokaler Anführer ( Kuraka ) mit einem Gegenüber verhandelte, ein Bündnis schloss oder Frieden vereinbarte, goss man Chicha in zwei exakt baugleiche Schalen oder Keros . Die Geste des Teilens : Der Gastgeber reichte dem Gast eines der vollen Gefäße und behielt das andere für sich. Beide mussten gleichzeitig und die exakt gleiche Menge trinken. Dies symbolisierte absolute Balance, Vertrauen und gegenseitigen Respekt. Es zeigte, dass keine Schale vergiftet war und beide Parteien auf Augenhöhe miteinander verbunden sind. Opfergabe an die Götter : Bevor jedoch getrunken wurde, floss der erste Schluck aus beiden Gefäßen oft als Libation (Trankopfer) auf den Boden – als Dank...

San Miguel de Yocona Baja

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Ein großes Erlebnis das Fest zu Erzengel Michael ✨Wenn der Himmel die Erde berührt. Ein Fest, das den Mut neu entzündet In Yocona Baja wurde wieder gefeiert – nicht nur ein Fest, sondern ein geistliches Aufleuchten. Das Patronatsfest von San Miguel ist jedes Jahr ein Moment, in dem die Gemeinschaft zusammenkommt, um Stärke, Schutz und Hoffnung zu erneuern. Das Geheimnis der zwei Schalen Der Erzengel Michael, der Kämpfer gegen das absolut Böse, ist heute aktueller denn je. In einer Welt voller Unsicherheiten erinnert er uns daran, dass Licht und Gerechtigkeit nicht veraltet sind, sondern täglich neu verteidigt werden müssen. Wichtig ist bunte Kleidung in dieser kargen Landschaft 🔥 Der Erzengel Michael – Symbol des Widerstands gegen das Dunkel Michael ist kein Engel der Sanftheit. Er ist der Schutzpatron der Mutigen, der Verteidiger der Würde, der Hüter der Wahrheit. Sein Schwert steht nicht für Gewalt, sondern für Klarheit. Sein Schild nicht für Abwehr, sondern für Treue. Seine Haltu...

Meine Berufung zum Priesterleben

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Bei meinen Förderern aus Kanada Berufung zum Priesterleben:  Als ich im letzten Jahr der Sekundarschule war, wurde meine Berufung zum Priesterleben geboren. Meine Mutter widmete sich sehr der Jungfrau der Unbefleckten Empfängnis .  Samstags betete sie in Quechua den Heiligen Rosenkranz 1983 kamen Missionare der Unbefleckten Empfängnis , eine kanadische Stiftung, in meine Stadt. Die Anwesenheit der Schwestern und die marianische Spiritualität meiner Mutter haben mein Berufsleben geprägt. Als ich im letzten Schuljahr war, entdeckte ich in meinem Inneren, dass Gott mich für etwas brauchte, dass ich ein Priester sein sollte. Eine der Schwestern, Huguet Crette , die mir geholfen hat, meine Berufung zu erkennen, hat mich bis zum Tag meiner Priesterweihe als geistliche Führerin begleitet. 1991 bis 1996 belegte ich einen Vorbereitungskurs am San Cristóbal-Seminar in der Stadt Sucre und 1990 Philosophie und Theologie an der Bolivianischen Katholischen Universität am „San José“ -Semina...

Ein Samstag voller Liebe und Hoffnung

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Ein Samstag voller Liebe und Hoffnung 🌄 Was für ein bewegender Samstag   in unseren Andengemeinden! Heute durfte ich zahlreiche Paare auf ihrem Weg begleiten und ihnen den Ehesegen spenden. 💕 Jedes einzelne Ja‑Wort war wie ein Lichtstrahl, der in die Herzen der Familien und in die Gemeinschaft hineinleuchtet. Es sind diese Momente, in denen man spürt, wie stark Liebe sein kann – stärker als Sorgen, stärker als die Herausforderungen des Alltags, stärker als die Wege, die manchmal steinig und lang sind. In Macha werden die Hochzeitsgeschenke an langen Stangen befestigt Wenn zwei Menschen sich entscheiden, gemeinsam durchs Leben zu gehen, entsteht etwas Kostbares: Hoffnung. Hoffnung auf eine Zukunft, die getragen ist von Vertrauen, gegenseitiger Unterstützung und dem festen Willen, einander beizustehen – in guten wie in schweren Zeiten. Es gibt natürlich einen Umzug durch das Städtle Geschenke gab es reichlich Noch ein Foto für das Familienalbum Ich wünsche allen Ehepaaren von Herze...

Herzensmomente in Ch’alla Q’asa und Yancoyo

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Erst geht es einmal langsam voran Ein Tag der Begegnung, des Teilens und der Freude in den Bergen Boliviens Aber bald haben wir unser Ziel erreicht Ein besonderer Besuch in den Gemeinden Unser Weg führte uns an diesem besonderen Tag in die Gemeinden Ch’alla Q’asa und Yancoyo , die inmitten der eindrucksvollen Berglandschaft Boliviens liegen. Schon die Fahrt dorthin ließ uns spüren, wie abgeschieden viele Familien in dieser Region lebten. Die Wege waren weit, die Entfernungen groß – und doch entstand mit jedem zurückgelegten Kilometer eine wachsende Vorfreude auf die Begegnungen, die vor uns lagen. Wie sagt Euer NAVI immer? Ankunft am Ziel Als wir die Gemeinden erreichten, wurden wir herzlich empfangen.  Besonders bewegend war es, die vielen Kinder zu sehen, die aus entlegenen Winkeln der Umgebung gekommen waren. Manche von ihnen hatten einen langen Fußweg auf sich genommen, um an diesem gemeinsamen Tag dabei zu sein. Ihre Erwartung, ihre Offenheit und ihre Freude verliehen der Be...