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Das Licht über dem Altiplano

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Viele unserer Menschen leben weit oben auf den Hochlagen der Anden und leben in kleinen Hirtenunterkünften. Es war Montagmorgen auf dem Altiplano, der nasskalten Hochebene Boliviens auf über 4.000 Metern Höhe. Mateo zog seine dicke Alpakajacke enger um die Schultern. Der eisige Wind biss ihm ins Gesicht, als er die Tür seiner kleinen Lehmhütte öffnete. Vor ihm erstreckte sich die endlose Weite, überragt von den schneebedeckten Gipfeln der Kordilleren, die im ersten Morgenlicht schwach rosa leuchteten. Hier oben wo die Sonne nicht mehr wärmt leben die Menschen von Weidewirtschaft Der Wochenanfang war für Mateo oft die schwerste Zeit. Er dachte an die harte Arbeit, die vor ihm lag – das karge Land bestellen, die Schafe hüten, die Sorgen um die Familie. Manchmal fühlte er sich so isoliert und unbedeutend wie ein einzelner Kieselstein in dieser riesigen, rauen Bergwelt. Die Wege, um diese Menschen zu erreichen sind nicht einfach und heute liegt Schnee auf dem fast 5000 Meter hohen Pass Bev...

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer

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Der Pfarrer wird schon sehnsüchtig erwartet  Herzlichen Dank für ihre Missionsspenden ich hoffe, Sie sind wohlauf. Für Ihre Missionsspenden möchte ich Ihnen von Herzen „Vergelt’s Gott“ sagen. Dass mein persönlicher Dank manchmal auf sich warten lässt, liegt an der schwierigen Situation vor Ort und am zusammengebrochenen Postdienst in Bolivien. Auch die Möglichkeit, Sendungen über die Deutsche Post online zu beauftragen, wurde vor längerer Zeit eingestellt. Immerhin hat dies den Vorteil, dass 100 Prozent Ihrer Spenden unmittelbar in die Arbeit in den Bergen Boliviens fließen können. Ein Gruppenbild nachdem die Schüler ihre Unterstützung mit Schulmaterial erhalten, haben Ein besonderes Anliegen  ist mir die Unterstützung der Schulkinder in den bolivianischen Bergen mit Schulmaterial. Im Namen aller Kinder, Eltern und Lehrkräfte danke ich Ihnen sehr herzlich. Ihre Unterstützung, Ihr Engagement und Ihre Verbundenheit machen in unserem Alltag einen großen Unterschied. Ohne Ihre Hil...

Das Gleichnis vom Sämann

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Aus dem Evangelium nach Lukas Lk 8, 4–15 Was sagt uns das heutige Evangelium Das Gleichnis vom Sämann spricht mit seiner klaren Sprache der Natur direkt in den Alltag der bolivianischen Anden (des Altiplano und der Täler). Wer auf kargen Böden, an steilen Hängen oder unter extremen Wetterbedingungen Landwirtschaft betreibt, versteht die Botschaft Jesu ohne lange Erklärungen. Kartoffelfelder in den Bergen Boliviens. Hier ist die Heimat der Kartoffel.  Die Realität des Bodens und die Geduld des Lebens In den Bergen Boliviens ist fruchtbarer Boden keine Selbstverständlichkeit. Oft prägen felsige Untergründe, Trockenheit, Frost oder dichtes Gestrüpp das Land. Das Evangelium erinnert daran, dass auch der Glaube und die Gemeinschaft Pflege brauchen. Der gute Boden entsteht nicht von selbst; er erfordert Mühe, das Entfernen von Steinen und das Schützen der jungen Saat. Die Ernte fordert – genau wie die Arbeit auf dem Feld – Ausdauer und Geduld ("Frucht bringen in Geduld"). Ein typis...

Pfarrei Macha & Bombori: Hilfe in Boliviens Bergen

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Pfarrer bedeutet auch Pate der Abschlussklasse zu sein Padre Hernán Tarqui berichtet über Seelsorge,  Bildung, Gesundheitsfürsorge und gelebte Nächstenliebe in der Pfarrei Macha & Bombori Bolivien. Pfarrei Macha & Bombori https://macha-bombori-bolivia.org/ Gottesdienste, Erstkommunionen, Firmungen, Hochzeiten in der Wirtschaft hätte ich das rundum Sorglospaket geschrieben Hoch in den bolivianischen Bergen  liegt die weitläufige Pfarrei Macha & Bombori. Für viele Menschen in dieser abgelegenen Region ist sie weit mehr als ein Ort des Glaubens: Sie bietet Gemeinschaft, praktische Hilfe und Hoffnung. Padre Hernán Tarqui begleitet die Familien vor Ort – mit Seelsorge, Bildungsangeboten, Gesundheitsinitiativen und konkreter Unterstützung im Alltag. In der Hauptkirche in Macha sieht es immer ein bisschen wie in Europa aus Glaube, der durch Taten sichtbar wird Als Pfarrer von Macha & Bombori möchte Padre Hernán Tarqui christliche Werte nicht nur verkünden, sondern im ...

Wir stehen wieder vor der Regenzeit

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Habt ihr schon einmal einen Gottesdienst im strömenden Regen gefeiert? Die Regenzeit in Bolivien steht bevor Von November bis März verändern starke Niederschläge das Leben in den abgelegenen Bergregionen des Landes. Unbefestigte Straßen werden zu schlammigen Wegen, Flüsse treten über die Ufer und Erdrutsche können einzelne Dörfer zeitweise von der Außenwelt abschneiden. Für die Menschen in den Bergen Boliviens bedeutet diese Zeit große Herausforderungen, aber auch Wachstum und neues Leben. Für Reisende wird die Regenzeit zum Abenteuer Herausforderungen während der Regenzeit Der Alltag in den bolivianischen Anden ist in der Regenzeit besonders beschwerlich. Viele Familien leben in schwer erreichbaren Regionen, in denen die medizinische Versorgung und der Transport lebenswichtiger Güter nur eingeschränkt möglich sind. Plötzliche Wetterumschwünge erfordern Erfahrung, gute Vorbereitung und gegenseitige Unterstützung. Wer erinnert sich wo die Straße war? Auch die Landwirtschaft ist stark vo...